Börsenwissen
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Rating
Das Rating drückt aus, in wie weit von einem Unternehmen erwartet wird, seinen Zahlungsverpflichtungen nachkommen zu können. Es handelt sich somit um die Einstufung der Zahlungsfähigkeit eines Schuldners. Es gibt verschiedene, bedeutende Unternehmen, welche Unternehmensratings erstellen. Beispiele sind Standard & Poors, Fitch oder Moodys.
Referenzpreis
Der Referenzpreis ist der Kurswert eines Wertpapiers oder Kontraktes, der zuletzt festgestellt wurde. Es ist hierbei egal, ob der Kurswert im fortlaufenden Handel oder in einer Auktion bestimmt wurde.
Regulierter Markt
Es handelt sich hier um ein Zulassungssegment für Wertpapiere mit besonders strengen Zulassungsvoraussetzungen und Folgepflichten. Mit dem Regulierten Markt ist am 1. November 2007 die bisher bestehende Unterteilung der organisierten Zulassungssegmente in den Amtlichen und Geregelten Markt aufgehoben worden. Wertpapiere, die vor dem 1. November 2007 zum Geregelten Markt zugelassen waren, gelten seit 1. November 2007 als zum Regulierten Markt zugelassen. Im Regulierten Markt gelten die Zulassungsvoraussetzungen und die Folgepflichten der Teilnehmer des Amtlichen Marktes. Dies gilt auch für die Zulassungsvoraussetzungen, in denen sich der Geregelte Markt bisher vom Amtlichen Markt unterschied: 1. Das Unternehmen muss seit mindestens drei Jahren bestehen 2. Der voraussichtliche Kurswert der zuzulassenden Aktien oder falls eine Schätzung nicht möglich ist das Eigenkapital des Unternehmens muss mindestens 1,25 Mio. betragen. 3. Der Streubesitzanteil muss mindestens 25 Prozent betragen. Die Börsenzulassungsverordnung erlaubt allerdings Ausnahmen. Der Regulierte Markt ist ein "organisierter Markt" im Sinne von § 2 Abs. 5 des Wertpapierhandelsgesetzes. Dieses besagt dass die Zulassungsvoraussetzungen und die Folgepflichten der Marktteilnehmer sowie die Organisation des Handels gesetzlich geregelt sind.
Rendite
Die Rendite ist die tatsächliche Verzinsung des eingesetzten Kapitals und ist ein Maß für den Gesamterfolg einer Kapitalanlage. Sie berechnet sich entweder aus den Ertragseinnahmen eines Investments (z.B. Zinsen, Dividenden) oder den Kursveränderungen der notierten Anlagen.
Restlaufzeit
Die Restlaufzeit beschreibt den verbleibenden Zeitraum zwischen dem aktuellen Datum und der Fälligkeit eines Wertpapiers oder Kontraktes.
Risikomanagement
Das Risikomanagement umfasst die systematische Erfassung, Bewertung und Steuerung sämtlicher Risiken. Ziel des Risikomanagements ist es, das theoretische Verlustrisiko der eigenen Handelsstrategie an der Börse zu minimieren.
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